
Während des Unwetters 2005 genügte die Kapazität des Gerinnes der Grossen Melchaa im Gebiet Rüdli/Enetried (Pfadiheim) nicht, um die anfallende Wassermenge abzuleiten. Der rechtsseitige Damm musste notfallmässig um rund 50 bis 70 cm erhöht werden, damit das Wasser nicht in Richtung Sarnen ausbrechen konnte. Die Erhöhung erfolgte damals während des Ereignisses mit Schüttmaterial und Sandsäcken. Nach diesem Ereignis veranlasste die Wuhrgenossenschaft Melchaa – Aa die Überprüfung und Projektierung einer dauerhaften Dammerhöhung entlang des rechtsseitigen Ufers. Mit dieser Massnahme soll ein möglicher Ausbruch der Grossen Melchaa und damit die Überflutung von Sarnen verhindert werden. Damit verbunden ist eine wesentliche Reduktion des Schadenpotenzials. Die eingeleiteten Massnahmen sollen ein 300-jährliches Ereignis bewältigen können. Allfällige Verklausungen im Bereich der A8-Brücke wurden in diesem Projekt nicht berücksichtigt. Die Bauarbeiten wurden 2007 ausgeführt. Der Damm wurde auf einer Länge von 211 Metern mit einer um 1,6 Meter höheren Dammkrone als bisher versehen. Der Damm sollte somit einem 300-jährlichen Hochwasserereignis standhalten. Damit das Wasser bei einem mittleren Hochwasserabfluss nicht durch den Dammkörper strömt, wurde die Sohlen- und Böschungspflästerung bis auf zirka die halbe Dammhöhe ergänzt. Die Baukosten für das Projekt beliefen sich auf gut Fr. 130'000.-.
Beim Unwetter vom August 2005 trat der Kernmattbach über die Ufer und überschwemmte das gesamte Industrie- und Gewerbeareal sowie Kulturland rechts und links der Kantonsstrasse. Bereits vor dem Unwetter war klar, dass das Gerinne zu klein ist und der Bach schon bei heftigen Gewittern über die Ufer tritt. Deshalb wurden im Winter 2006/2007 in zwei Abschnitten folgende Massnahmen vom Geschiebesammler bis zur A8 ausgeführt:
A8 bis Stollenstrasse:
Die Kosten beliefen sich auf gut 400 000 Franken und wurden durch Bund, Kanton, Gemeinde und die Wuhrgenossenschaft Kernmattbach finanziert.
Im August 2005 verlandete der sonst nur periodisch wasserführende Leitibach und verklauste die Brücke. Die Folge davon war, dass der sonst harmlose Bach beim Vorder Schlattwald über die Ufer trat. Das Wasser floss entlang der Strasse und anschliessend über die darunterliegenden Hänge ab und löste dort Rutschungen aus.
Um künftige Folgeschäden durch Wasseraustritte zu vermeiden, wurden im Februar 2007 zwei Massnahmen ausgeführt:
Die Kosten beliefen sich auf gut 43 000 Franken und wurden durch Bund, Kanton, Gemeinde und die Wuhrgenossenschaft Ramersbergerbäche finanziert.
Flüelistrasse 3, 6061 Sarnen
Telefon 041 666 64 35, Telefax 041 660 71 91
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Flüelistrasse 3, 6061 Sarnen
Telefon 041 666 63 22, Telefax 041 660 95 77
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