Projekt

Die Sarneraa ist in jedem Fall immer ein Bestandteil des Projekts. Bei einer allfälligen Realisierung des Stollens Ost sind Massnahmen an der Sarneraa ebenfalls mitzuberücksichtigen.

Variantenvergleich vorbereiten

Mit der Annahme der Initiative der Interessengemeinschaft Hochwasserschutz Sarnen hat das Obwaldner Stimmvolk am 26. September 2010 beschlossen, dass die Projektvariante «Sarneraa mit Hochwasserentlastungsstollen Ost» auf den gleichen Planungsstand gehoben wird wie das bereits bestehende Projekt «Sarneraa tiefer gelegt und verbreitert». Beide Projektvarianten müssen den gleichen Schutz für das Sarneraatal bieten. Sie müssen eine Abflussmenge von 150 m3 Wasser pro Sekunde ableiten können. Der Variantenvergleich ist für Frühjahr/Sommer 2012 vorgesehen.

Variante «Sarneraa mit Hochwasserentlastungsstollen Ost»

Bei der Variante «Sarneraa mit Hochwasserentlastungsstollen Ost» wird der Schutz des Sarneraatals im Wesentlichen durch den Bau des Hochwasserentlastungsstollens Ost (Sarnersee bis unterhalb Wichelsee) sicher gestellt. Die Schutzbauten der Sarneraa müssen bei dieser Variante die Restwassermenge von 35 bis 50 m3/s schadlos abzuführen vermögen. Für die Sanierung der Schutzbauten, die Regelung des Überlastfalls (Raumbedarf) und die ökologische Aufwertung der Sarneraa muss in der ersten Projektierungsphase ein Massnahmenkonzept als Grundlage für das Vor- und Bauprojekt festgelegt werden. Dazu werden die im Rahmen des Umweltverträglichkeitsberichtes für die Variante «Sarneraa tiefer gelegt und verbreitert» erarbeiteten Grundlagen verwendet. In der zweiten Projektierungsphase werden das Vorprojekt und anschliessend das Bauprojekt erstellt.

Variante «Sarneraa tiefer gelegt und verbreitert»

Der Schutz für das Sarneraatal wird bei der Variante «Sarneraa tiefer gelegt und verbreitert» durch den Ausbau der Gerinnekapazität der Sarneraa erreicht. Die Kapazitätserhöhung auf eine Abflussmenge von 150 m3/s wird einerseits durch eine Gerinneverbreiterung und anderseits im Abschnitt Sarnersee bis Mündung Foribach durch eine Sohlenabsenkung bewerkstelligt. Für diese Variante liegt der Entwurf des Bauprojekts seit Ende Juni 2009 vor. Die Vernehmlassung dieser Unterlagen wurde Ende Oktober 2009 abgeschlossen. Grundlage für dieses Projekt bildet der vom Obwaldner Stimmvolk an der Urnenabstimmung vom 25. November 2007 erteilte Auftrag.

Informationen

Bau- und Raument- wicklungsdepartement

Flüelistrasse 3, 6061 Sarnen
Telefon 041 666 64 35, Telefax 041 660 71 91
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Amt für Wald und Landschaft

Flüelistrasse 3, 6061 Sarnen
Telefon 041 666 63 22, Telefax 041 660 95 77
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Kanton Obwalden

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Naturgefahren Obwalden

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