
Über die Einzugsgebiete der westlichen Sarnersee-Wildbäche wurde in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre ein integrales Sanierungskonzept auf Stufe Vorprojekt erarbeitet. Mitten in der Projektierungsarbeit entlud sich im Juni 1996 ein schweres Gewitter über dem Steinibach. Um die 200'000 Kubikmeter Geschiebe waren in Bewegung. Die bestehenden Leitwerke wurde überschüttet oder unterspült. Im Rahmen eines Sofortmassnahmen-Projektes wurden unterhalb des Stein- und Gerisbach entlang des Gerinnes Schutzdämme erstellt, um das Siedlungs- und Kulturlandgebiet vor Überschwemmungen und Hochwasser zu schützen. Dazu hat man einen Schutzdamm mit einem dahinterliegenden Sekundärgerinne gebaut. Bei der Strasse im Forstwald wurden eine neue Furt sowie ein neuer Durchlass realisiert.
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